1. Fotografie : Momentaufnahmen für die Ewigkeit

     

    Für mich ist Fotografie nicht eine Frage des Stils. Sicherlich entwickelt man, im Laufe der Zeit, eine bestimmte technische Herangehensweise an das Schreiben mit Licht, einen gewissen künstlerischen Anspruch an sein eigenes „Schaffen“ oder besser gesagt, dem was man von sich zurücklässt. Ich muss zugeben, dass meine Art des Fotografierens durchaus etwas von künstlerischem Pragmatismus hat, denn es geht mir weniger darum mich durch meine Arbeit zu individualisieren, mich zu profilieren. Vielmehr verfolge ich das Ziel mit meinen Bildern, Momentaufnahmen für die Ewigkeit festzuhalten, unabhängig von Stilvorgaben.

    Auch wenn manche es als abgedroschen abtun würden bin ich dennoch der Meinung, dass das Fotografieren das Festhalten von den Emotionen, der Schönheit oder der Ästhetik einzelner Momente ist. Das Leben besteht sicherlich aus mehr als lediglich der Summe einzelnen Momente, und doch wird man sich immer wieder bewusst, dass es Momente sind die das Leben greifbar, verständlich und nicht zuletzt zugänglich machen.

    Es reicht demnach, diese ganz speziellen Momente zu erkennen, sie zu sehen, zu spüren und festzuhalten. Ich bin davon überzeugt dass wir im Rahmen unserer hyperbeschleunigten Zeit viele dieser Momente verpassen, sie wortwörtlich an uns vorbeiziehen lassen. Manchmal sind sie jedoch so außergewöhnlich, be- oder aufrührend, dass man sich einfach damit auseinander setzen muss und will. Das ist die Geschichte hinter meinen Bildern.

    Viel Spaß beim Entdecken.


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